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«Berufsbildung kommuniziert» 2026: Gelungener Auftakt im Baumeister Kurszentrum Effretikon

Am 24. September 2026 fand im Baumeister Kurszentrum Effretikon die erste regionale Runde von «Berufsbildung kommuniziert» statt. Knapp 50 Fachpersonen aus Zürich, der Ostschweiz und der Nordwestschweiz folgten der Einladung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), um sich über wirksame Wege der Berufsbildungskommunikation auszutauschen.

Wie lässt sich die Berufsbildung sichtbar, verständlich und attraktiv vermitteln? Diese Frage kann kein Akteur allein beantworten. Berufsbildungskommunikation ist Verbundarbeit und lebt davon, Erfahrungen, gute Beispiele und Ideen zu teilen. Genau hier setzt «Berufsbildung kommuniziert» an: Das neue Austauschformat des SBFI bringt die Akteure der Berufsbildungskommunikation zusammen, macht bestehende Instrumente sichtbarer und schafft Raum, um Erfolgsfaktoren, Stolpersteine und neue Lösungsansätze gemeinsam zu diskutieren.

Praxis-Inputs aus unterschiedlichen Perspektiven
Nach einer Einführung zum Umgang mit der Marke «Berufsbildung Schweiz» lieferten vier Input-Referate Einblicke in die Praxis. Sie zeigten, wie verschiedene Organisationen ihre Zielgruppen heute erreichen und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

Wie die Baubranche Lehrpersonen, Eltern und Jugendliche erreicht
Das Baumeister Kurszentrum Effretikon zeigte in seinem Praxisinput auf, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) und der Baumeisterverband Zürich/Schaffhausen Volksschullehrpersonen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler ansprechen. Die Ausgangslage ist anspruchsvoll, denn das Image der Bauberufe ist oft von Vorurteilen wie hoher körperlicher Belastung und geringem gesellschaftlichem Ansehen geprägt. Auf nationaler Ebene bietet die Plattform bauberufe.ch mit dem Slogan «Rock your Future!» Orientierung im Berufswahlprozess, zeigt Karrierewege im Bauhauptgewerbe auf und stellt kostenlose Werbe- und Messemittel zur Verfügung. Regional setzt der Baumeisterverband Zürich/Schaffhausen darauf, die Bauberufe direkt erlebbar zu machen: an den Kids- und Teeniedays in den Sommerferien, am Nationalen Zukunftstag unter dem Motto «Mädchen-bauen-los!», an den Berufsmessen in Zürich und Schaffhausen sowie an den fünftägigen Bau + Action-Tagen im Januar, die mit einer Lehrstellenbörse abschliessen. Lehrpersonen erhalten zudem bei Baustellenbesichtigungen und mit dem Angebot «Schule besucht Baustelle» direkte Einblicke in die Praxis.

World Café: gemeinsam weiterdenken
Im anschliessenden World Café wurde in zwei Runden gemeinsam weitergedacht. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen aus, benannten Herausforderungen und entwickelten konkrete Ideen, die zum Abschluss im Plenum zusammengefasst wurden. Beim Apéro klang der Nachmittag in lockerer Atmosphäre aus.

Fazit und Ausblick auf 2027
Was bleibt, sind viele Perspektiven, viele Ideen und vor allem die gemeinsame Bereitschaft, die Berufsbildungskommunikation weiterzuentwickeln. Die erste regionale Runde von «Berufsbildung kommuniziert» war ein gelungener Auftakt. 2027 folgen weitere regionale Runden in anderen Teilen der Schweiz. Wir danken dem SBFI und allen Teilnehmenden herzlich für den inspirierenden Tag.

Tagungsort mit allem, was es braucht
Sind auch Sie auf der Suche nach einem zentral gelegenen Tagungsort im Kanton Zürich? Das Baumeister Kurszentrum Effretikon vermietet Räume für geschäftliche und private Anlässe, von der Aula für bis zu 200 Personen über sechs Seminarräume bis zum Sitzungszimmer. Ein eigenes Restaurant mit Aussenterrasse, Catering, Gratis-Parkplätze, der nahe Autobahnanschluss A1 und nur zehn Gehminuten vom Bahnhof Effretikon machen die Organisation einfach.
-> Seminarräume und Gastronomie im Baumeister Kurszentrum Effretikon